Dienstag, 24. Juli 2007
(Persoenlich)
Nun da ich mich hier zweimal ueber Dinge, die mich zwar persoenlich sehr bewegen, jedoch eher politischer Natur sind, ausgekotz hab, will ich mal ueber etwas schreiben was mich eher persoenlich beruehrt hat. Die letzten paar Monate, vielleicht sogar fast schon das ganze letzte Jahr, war ich in meinem Leben hin- ind hergerissen, lieber warten? oder doch lieber auf die Kacke hauen? Fuer warten sprach ohne jeden Zeifel mein Gefuehl, ausserdem muss ich mich dabei nicht zum Hans machen, deswegen hab ich mich auch dafuer entschieden. Andererseits kommt mir jetzt so der Gedanke, eigentlich warst du doch bloed, soviele Gelegenheiten ausgelassen, so feige gewesen, eigentlich bist du doch ein Vollidiot. Stimmt wahrscheinlich sogar. Naja jetzt ist es sowieso Latte, mein Gefuehl hat mich natuerlich wiedereinmal nicht im Stich gelassen. Doch was ist jetzt Phase? Ich bin immer noch feige, wenn auch Aelter und weiser :), aber stehen tu ich wieder vor der gleichen Frage: Warten? oder Auf die Kacke hauen?

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Deutschland braucht mehr Studenten!!!!
Dieses Statement hab ich in den letzten Wochen wirklich schon oefter gelesen, beispielsweise unter dem Topic "Mehr Ingenieure statt Friseure", wobei ich die Ueberschrift eigentlich echt unverschaehmt finde. Aber sei's drum, Fakt ist, dass die Anzahl der Studienanfaenger in letzter Zeit zurueckgegangen ist. Da wird nun wieder aus Richtung Berlin Panik gemacht und gesagt: "Wir muessen das Hochschulstudium attraktiver machen", vor ein paar Monaten hingegen wurde in vielen Bundeslaendern in Deutschland die Studiengebuehrspflicht eingefuehrt. Nun muss man sich fragen ob dieser Effekt nicht abzusehen war, wenn ein Studium auf einen Schlag 1000 Euro mehr im Jahr kostet, ist es eher unwahrscheinlich, dass ein run darauf entsteht. Vorallem Schulabgaengern mit dem Willen zu studieren, die aber aus dem familiaeren Umfeld keine Unterstuetzung erhalten koennen, ist hier regelrecht ins Gesicht geschlagen worden. Erst heisst es "zur Kasse bitte" und kurz darauf "Ja wieso haben wir denn so wenig Studenten?", da frag ich mich wirklich was das denn soll. Ferner ist in der letzten Zeit auch mehrfach die Schlagzeile aufgetaucht "Weniger BAFoeG Empfaenger in Deutschland". Jetzt kann man sich darueber streiten ob das gute oder schlechte Nachrichten sind, Herr Steinbrueck wird sich sicher ueber die Nachricht gefreut haben, im Endeffekt ist das jedoch einen Konsequenz aus einer eher bitteren Realitaet. Diese Realitaet ist naemlich, dass sich ein potentieller Studienanfaenger neuerdings nicht nur ueberlegen muss, wie er nach dem Studium das BAFoeG zurueckzahlt, er darf sich auch einen Kopf drueber machen wie er denn die 500 Tacken im halben Jahr bezahlt kriegt. Das ist ohne jeden Zweifel eine schwierige Entscheidung, die von vielen wohl mit einer Ausbildung oder aehnlichem beantwortet wird. Das ist die Richtung die unsere obersten Bosse fuer uns gewaehlt haben, fraglich ist nur ob wir unsere Auszeichnung, die besten Ingenieure der Welt zu haben, unter diesen Voraussetzungen noch lange behalten duerfen?
Ich persoenlich bin trotz meiner Ausfuehrungen nicht generell gegen Studiengebuehren. Es ist ja so, dass erfolgreiche Studienabgaenger, im Verlgleich zu Menschen die "nur" einen Beruf gelernt haben, mehr verdienen. Und hier sollte man meiner Meinung nach auch ansetzen, die Ausbildungsstaette sollte jeweils durch ihre Absolventen bewertet und honoriert werden. Somit koennte ein erfolgreicher Absolvent von seinem, nach dem Studium, erwirtschaftetem Einkommen, etwas an seine ehemalige Hochschule abgeben. Effekt des ganzen waere ein erhoehter Druck fuer die Hochschulen, ihre Studenten gefaelligst gut auszubilden. Das ist jetzt nur ein Gedankengang gewesen und keinesfalls fuer bare Muenze zu nehmen, ich denke jedoch, dass man von dieser Basis gut ausgehen koennte.

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Ausstieg rechts
Gestern als ich mich, nach einem wirklich anstrengenden Wochenende, auf dem Heimweg in einem Zug befand, hab ich es gelesen "Ausstieg rechts". Diese beiden Woerter prangerten nicht etwa an einem Plakat, oder gar einem glatzkoepfigen Mitbuerger, sondern sollten den Fahrgaesten nur nahebringen, dass es eine eher schlechte Idee ist bei der naechsten Haltestelle auf der linken Seite aus dem Zug zu huepfen. Somit war daran auch nichts verwerfliches, trotzdem ging mir, als ich das las, so einiges durch meine noch ziemlich verrauchte Ruebe.
Was kann "Ausstieg rechts" bedeuten, ist es der Ausstieg aus dem rechten Sumpf oder vielmehr das Gegenteil und damit mehr ein "rechtes" Auffangbecken fuer verzweifelte oder auch gescheiterte Menschen. Auch wenn mir bei der ganzen Sache die erste Theorie lieber gewesen waere musste ich bis jetzt in meinem Leben immer wieder feststellen, dass letzteres der ganzen Sache doch besser beikommt. Zu meinem Bedauern bin ich Teil einer Generation in der sich weite Teile entweder der Scheissegal-Riege angeschlossen haben oder sich, oft aus Unwissenheit oder falscher Ueberzeugung, den Randgruppen anschliessen. Nichts desto trotz gibt es immer noch viele Leute die absolut klar im Kopf sind, aber irgendwie schrumpft die Anzahl der Menschen die lieber selber denken als es anderen zu ueberlassen. Gruende dafuer gibt es mit Sicherheit so viele, dass man hier den ganzen Webspace vollsabbeln koennte, muss ja aber nicht sein. Ich moechte mich in dem Zusammenhang lieber auf die politischen Auswirkungen der ganzen Sache konzentrieren, die sind naemlich eher bescheiden. Schaut man sich die zwei genannten Gruppen an, also die Scheissegal Leute sowie die Randgruppen, resultiert das dummerweise darin, dass die besagte Leck-mich-am-Arsch Fraktion bei politischen Wahlen, welcher Bedeutung auch immer, ihren Arsch nicht hochkriegen. Folge daraus ist eine geringere Wahlbeteiligung jugendlicher bis 25. Die Wahlbeteiligung in besagter Altersgruppe ist zwar nicht drastisch geringer als die der gesamten BRD aber dann eben doch geringer, was in Anbetracht der Tatsache, dass jugendliche tendentiell noch um einiges laenger in dieser Gesellschaft leben, schon erschreckend ist. Schlimmer ist jedoch der Effekt unserer Randgruppenfreunde. Parteien wie die Linke oder insbesondere rechts "angehauchte" wie die NPD oder die DVU, haben die Situation schon seit laengerem erkannt und ausgenutzt, indem sie sich die Jugend schnappen und ihnen irgendeinen Duennschiss erzaehlen, von wegen eigentlich sei ja der Auslaender nebenan daran schuld, dass sie als, aufrechter deutscher, keinen Job finden. Gut ist ja auch einfacher so eine Ausrede zu haben anstatt sich mal hinzusetzen und was fuer seine Zukunft zu unternehmen. Bloederweise fruchtet so ein vorgehen bei einigen Leuten und die glauben den Mist dann auch noch. Hier haben die grossen Parteien in Deustchland ueber Jahre hinweg einfach geschlafen und jetzt gibt's die Quittung. Wichtig ist jetzt dagegen was zu unternehmen bevor es zu spaet ist. Loesungsansaetze gibt es viele, jedoch muss ersteinmal damit begonnen werden sich mit der Jugend auseinanderzusetzen um sie zu verstehen, der Rest ergibt sich, die meissten Menschen wollen naemlich von Natur aus Aufmerksamkeit und es ist wirklich an der Zeit diese auch zu geben.

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Hossa
hallo zusammen,
nachdem auch an mir die Blogger-Bewegung nicht ganz spurlos vorbeigegangen ist, habe ich mich entschlossen auch mal damit anzufangen.
Hauptgrund dafuer ist, dass ich viel ueber Dingen nachdenke die ich sehe und auch gerne und interessiert mit Freunden und Bekannten ueber alles moegliche rede oder diskutiere. So ein Blog bietet mir die Moeglichkeit die ganzen Sache einmal niederzuschreiben. Nebenbei interessiert vielleicht sogar irgendjemanden. Nun aber genug von meinen Beweggruenden, meine geistigen Erguesse mit dem Rest der Welt teilen zu wollen.
Thema von meinem Blog ist generell mal alles was mir einfaellt und wovon ich denke, dass es interessant sein koennte. Ach ja falls ihr irgendwelche Rechtschreibfehler seht, jeder einzige ist gewollt.

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