Dienstag, 24. Juli 2007
Deutschland braucht mehr Studenten!!!!
freemind, 17:28h
Dieses Statement hab ich in den letzten Wochen wirklich schon oefter gelesen, beispielsweise unter dem Topic "Mehr Ingenieure statt Friseure", wobei ich die Ueberschrift eigentlich echt unverschaehmt finde. Aber sei's drum, Fakt ist, dass die Anzahl der Studienanfaenger in letzter Zeit zurueckgegangen ist. Da wird nun wieder aus Richtung Berlin Panik gemacht und gesagt: "Wir muessen das Hochschulstudium attraktiver machen", vor ein paar Monaten hingegen wurde in vielen Bundeslaendern in Deutschland die Studiengebuehrspflicht eingefuehrt. Nun muss man sich fragen ob dieser Effekt nicht abzusehen war, wenn ein Studium auf einen Schlag 1000 Euro mehr im Jahr kostet, ist es eher unwahrscheinlich, dass ein run darauf entsteht. Vorallem Schulabgaengern mit dem Willen zu studieren, die aber aus dem familiaeren Umfeld keine Unterstuetzung erhalten koennen, ist hier regelrecht ins Gesicht geschlagen worden. Erst heisst es "zur Kasse bitte" und kurz darauf "Ja wieso haben wir denn so wenig Studenten?", da frag ich mich wirklich was das denn soll. Ferner ist in der letzten Zeit auch mehrfach die Schlagzeile aufgetaucht "Weniger BAFoeG Empfaenger in Deutschland". Jetzt kann man sich darueber streiten ob das gute oder schlechte Nachrichten sind, Herr Steinbrueck wird sich sicher ueber die Nachricht gefreut haben, im Endeffekt ist das jedoch einen Konsequenz aus einer eher bitteren Realitaet. Diese Realitaet ist naemlich, dass sich ein potentieller Studienanfaenger neuerdings nicht nur ueberlegen muss, wie er nach dem Studium das BAFoeG zurueckzahlt, er darf sich auch einen Kopf drueber machen wie er denn die 500 Tacken im halben Jahr bezahlt kriegt. Das ist ohne jeden Zweifel eine schwierige Entscheidung, die von vielen wohl mit einer Ausbildung oder aehnlichem beantwortet wird. Das ist die Richtung die unsere obersten Bosse fuer uns gewaehlt haben, fraglich ist nur ob wir unsere Auszeichnung, die besten Ingenieure der Welt zu haben, unter diesen Voraussetzungen noch lange behalten duerfen?
Ich persoenlich bin trotz meiner Ausfuehrungen nicht generell gegen Studiengebuehren. Es ist ja so, dass erfolgreiche Studienabgaenger, im Verlgleich zu Menschen die "nur" einen Beruf gelernt haben, mehr verdienen. Und hier sollte man meiner Meinung nach auch ansetzen, die Ausbildungsstaette sollte jeweils durch ihre Absolventen bewertet und honoriert werden. Somit koennte ein erfolgreicher Absolvent von seinem, nach dem Studium, erwirtschaftetem Einkommen, etwas an seine ehemalige Hochschule abgeben. Effekt des ganzen waere ein erhoehter Druck fuer die Hochschulen, ihre Studenten gefaelligst gut auszubilden. Das ist jetzt nur ein Gedankengang gewesen und keinesfalls fuer bare Muenze zu nehmen, ich denke jedoch, dass man von dieser Basis gut ausgehen koennte.
Ich persoenlich bin trotz meiner Ausfuehrungen nicht generell gegen Studiengebuehren. Es ist ja so, dass erfolgreiche Studienabgaenger, im Verlgleich zu Menschen die "nur" einen Beruf gelernt haben, mehr verdienen. Und hier sollte man meiner Meinung nach auch ansetzen, die Ausbildungsstaette sollte jeweils durch ihre Absolventen bewertet und honoriert werden. Somit koennte ein erfolgreicher Absolvent von seinem, nach dem Studium, erwirtschaftetem Einkommen, etwas an seine ehemalige Hochschule abgeben. Effekt des ganzen waere ein erhoehter Druck fuer die Hochschulen, ihre Studenten gefaelligst gut auszubilden. Das ist jetzt nur ein Gedankengang gewesen und keinesfalls fuer bare Muenze zu nehmen, ich denke jedoch, dass man von dieser Basis gut ausgehen koennte.
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