Montag, 30. Juli 2007
Mein schwarzer Freund
Lange habe ich mich nicht mehr mit ihm befasst, ihn verleugnet. Seit heute ist das anders, icht trinke wieder Kaffee. Im letzten Jahr habe ich eigentlich maximal schwarzen Tee getrunken, ist gesuender und so, im Endeffekt stell ich jetzt aber fast, nach der zweiten Tasse, dass es einfach mehr ballert. Da fuehlt man sich ein bisschen wie so ein Duracell Hase der wie bekloppt auf seiner kleinen Trommel rumkloppt und einfach nur laeuft, und laeuft, und laeuft. Ich hab sogar gelesen, dass Kaffee fuer manche Leute, die stolzer Besitzer der gleichen Blutgruppe sind wie ich, sogar gesund ist. Folglich ernaehre ich mich jetzt endlich mal wieder gesund, ein gutes Gefuehl, vorallem geht man der Gefahr aus dem Weg, dass einem kurz nach dem Mittagessen bei der Arbeit der Kopf wie in Trance auf den Tisch knallt, was ein vergleichsweise bloedes Gefuehl ist. Aufgehoert hab ich damals, als ich es mal, wie so oft, uebertrieben hab. Ich glaub da hatte ich um 10 Uhr morgend schon meine sechste Tasse, was wohl ein bisschen viel war. Folge daraus war ein etwas zittriges Erscheinungsbild meinerseits gefolgt von einem Beinaheloch im Fussboden des Bueros, weil ich irgendwie meine Fuesse nicht stillhalten konnte. Diese etwas hektischen Bewegungen muessen reichlich bescheuert ausgesehen haben. Mit schlafen war's an dem Tag auch Essig, keine Chance. Um es in den Worten von Tommy Jaud zu sagen ich war "wie ein Specht auf Speed". Ist auch ein ziemlich witziges Bild, Spechte find ich im allgmeinen schon ein bisschen hektisch und dann noch auf Droge, die muessen sich da echt fuehlen wie in der Matrix. Ok, ich hoffe mal das ich jetzt ein bisschen schlauer geworden bin und mir sowas nicht mehr so schnell passiert, falls es doch wieder soweit kommt gibt's hier auf jedenfall wieder einen Eintrag. Nun aber genug mit dem Monolog. Ich schnapp mir jetzt meine Trommel, richte meine langen Ohren und mach weiter, und weiter, und weiter, und weiter....

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