Dienstag, 31. Juli 2007
Lieblingssachen
heute gibt's mal einen Buchtipp von mir und zwar ist das "Mach mir mal 'ne Nudelsuppe, bevor ich dich besudel, Puppe!". Das Buch ist von Caroline Korneli und Markus Kavka. Das gute Stueck beinhaltet einen Dialog zwischen den beiden Autoren, Thema ist Boys vs. Girls. Ist echt ziemlich interessant.
Musik hab ich auch noch im Angebot und zwar von einer meiner Lieblingsbands, Oasis. Das Lied heisst "Cast no Shadow", anschauen koennt ihr's euch hier. Also haut's ihr rein und viel Spass damit.

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Google
die Herren von Google sollten mal ihre Bilderzuordnung ueberdenken...

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Mein schwarzer Freund
Lange habe ich mich nicht mehr mit ihm befasst, ihn verleugnet. Seit heute ist das anders, icht trinke wieder Kaffee. Im letzten Jahr habe ich eigentlich maximal schwarzen Tee getrunken, ist gesuender und so, im Endeffekt stell ich jetzt aber fast, nach der zweiten Tasse, dass es einfach mehr ballert. Da fuehlt man sich ein bisschen wie so ein Duracell Hase der wie bekloppt auf seiner kleinen Trommel rumkloppt und einfach nur laeuft, und laeuft, und laeuft. Ich hab sogar gelesen, dass Kaffee fuer manche Leute, die stolzer Besitzer der gleichen Blutgruppe sind wie ich, sogar gesund ist. Folglich ernaehre ich mich jetzt endlich mal wieder gesund, ein gutes Gefuehl, vorallem geht man der Gefahr aus dem Weg, dass einem kurz nach dem Mittagessen bei der Arbeit der Kopf wie in Trance auf den Tisch knallt, was ein vergleichsweise bloedes Gefuehl ist. Aufgehoert hab ich damals, als ich es mal, wie so oft, uebertrieben hab. Ich glaub da hatte ich um 10 Uhr morgend schon meine sechste Tasse, was wohl ein bisschen viel war. Folge daraus war ein etwas zittriges Erscheinungsbild meinerseits gefolgt von einem Beinaheloch im Fussboden des Bueros, weil ich irgendwie meine Fuesse nicht stillhalten konnte. Diese etwas hektischen Bewegungen muessen reichlich bescheuert ausgesehen haben. Mit schlafen war's an dem Tag auch Essig, keine Chance. Um es in den Worten von Tommy Jaud zu sagen ich war "wie ein Specht auf Speed". Ist auch ein ziemlich witziges Bild, Spechte find ich im allgmeinen schon ein bisschen hektisch und dann noch auf Droge, die muessen sich da echt fuehlen wie in der Matrix. Ok, ich hoffe mal das ich jetzt ein bisschen schlauer geworden bin und mir sowas nicht mehr so schnell passiert, falls es doch wieder soweit kommt gibt's hier auf jedenfall wieder einen Eintrag. Nun aber genug mit dem Monolog. Ich schnapp mir jetzt meine Trommel, richte meine langen Ohren und mach weiter, und weiter, und weiter, und weiter....

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Montag, 30. Juli 2007
Suizid und Gleichgueltigkeit
Vorhin hab ich mal wieder, bei einer meiner viele Zugfahrten, was erlebt. Es kam durch die Lautsprecher im Zug eine Durchsage von der Zugbegleiterin, dass sich die Weiterfahrt auf unbestimmte Zeit verzoegere, da sich scheinbar auf den Gleisen jemand das Leben nehmen will. Der Originalton war dabei etwa so "Ich bitte um Ihre Aufmerksamkeit. Unsere Weiterfahr wird sich auf unbestimmte Zeit verzoegern, da sich auf den Gleisen jemand Suizidgefaehrdetes aufhaelt.". Da muss ich sagen, ist mir die Kinnlade erstmal ein Stock tiefer gerutscht. Ich hab mich dann doch gewundert, dass alle Leute um mich rum doch ziemlich egoistisch reagiert haben. Inhalt der Statements war im allgemeinen, wieso das den jetzt hier sein muesse, dass sich da jetzt einer umbringt, wieso macht der das nicht woanders. Zugegeben, frueher hab ich das auch mal gesagt, aber jetzt als ich da mal drueber nachgedacht habe fand ich das doch relativ Geschmacklos und vor allem gleichgueltig. Im Endeffekt ist es so, dass sich da jemand das Leben nehmen will, was, aus welchen Gruenden auch immer, eine verdammt schlimme Sache ist. Und das einzige was sich da viele dabei denken ist, wieso denn jetzt? und vorallem wieso hier? Aber mal was zum Suizid am allgemeinen, dass finde ich die feigste und zudem noch egoistischste Aktion die ich kenne. Anstatt sich mit seiner eigenen Situation auseinanderzusetzen nimmt man einfach den einfachsten Ausweg und macht schluss. Da muss mit Sicherheit einiges passieren, bis jemand sich zu sowas entscheidet, ich denke aber da kann einem gar nicht genug passieren, sowas ist einfach feige, egal was war. Zudem ist es auch richtig egoistisch, ich meine der Betroffene ist fertig, ausgestiegen, hat Schluss gemacht. Aber was ist mit seinen Verwandten, mit seinen Freunden? Die muessen damit leben sind wahrscheinlich am Boden, fragen sich ob sie was machen gekonnt haetten. Da kriegen Leute psychisch richtig einen mit und das finde ich einfach nicht fair. Letztendlich mag man sich selbst vielleicht toedlich verletzen aber andere muessen deswegen ein Leben lang mit einer tiefen Narbe rumlaufen. So denke ich ueber das Thema, bestimmt sehen das viele komplett anders, ist mir aber egal, ich seh das eben so. Nun aber genug davon. Nachdem der Zug dann kurz angehalten hat, ging es auch schon wieder weiter, alles in allem sind wir vielleicht 5 Minuten gestanden. Als es dann wieder weiter ging, hab ich aus meinem Umkreis nur noch ein kurzes "und jetzt isser Tod oder was?" gehoert, das war's. Also mich persoenlich haette es dann schon noch interessiert was da jetzt passiert ist. Aber wie ich das so gehoert habe, war ich da, zumindest in meinem Abteil, der einzige.

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Schlaege
Es gibt verschiedene Arten von Schlaegen, Schicksalsschlaege, Faustschlaege, Elektroschlaege und dergleichen noch viel mehr. Eines haben sie aber alle gemeinsam sie tun echt weh. Schlimm sind auch vorallem diejenigen, die unerwartet kommen. Da macht es "Bang!" und es erwischt ich und du kannst dich nicht wehren. Wichtig dabei ist, dass man sich davon nicht aus der Bahn werfen laesst, es ist zwar nicht immer ganz einfach aber muss halt sein. Leute gehen mit solchen Schlaegen verschieden um, manche hauen unmittelbar zurueck, manche raechen sich spaeter hinterlistig und wieder andere lassen es ueber sich ergehen. Mich persoenlich ordne ich da eher in Kategorie 3 ein, ich denke aber nicht, dass das in irgendeiner Form von Nachteil ist. Irgendwann wird jeder Schlaeger, ob er es nun bewusst oder nicht getan hat, muede und dann kommt die Stunde derer die durchgehalten haben, da reicht dann oft nur ein kleiner Schupps und das war's. Vorteil der Geschichte ist, dass man nicht selbst schlagen muss, obwohl mir verbale Schlaege dann doch gelegentlich entgleiten. Wo mir das ganze so durch den Kopf gegangen ist hab ich an eine Simpsonsfolge denken muessen, die Story beinhaltet, dass Homer Boxer wird und immer gewinnt, weil er soviel einstecken kann bis seine Gegner einfach nicht mehr schlagen koennen. Ist schon eine coole Sau der Homer. Ich persoenlich kann sehr viel einstecken, bloederweise leg ich es auch immer drauf an mir eine einzufangen. Da hab ich mich gestern zum Beispiel auch noch mit einem Kumpel unterhalten, der in dem Zusammenhang wohl sogar noch mehr Talent hat sich was einzufangen wie ich. Wenn der irgendwo ein Messer sieht rennt er laut, "yeeehaa", schreiend rein. Aber egal, solange der Spass nicht verloren geht, darauf geschissen.

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Freitag, 27. Juli 2007
Take the risk
Deutschland ist ein sehr komplexes Land. Diese Komplexität hat verschiedene Ursachen. Zum einen sind wir ein Industrieland, zu dem viele andere Länder aufschauen. Wir sind der Exportweltmeister, das bevölkerungsreichste Land von Europa. Deustchland hat eine grosse Geschichte die uns Möglichkeiten bietet uns aber auch sehr viele verbaut. Und dies waren nur einige von unzähligen Beispielen die unser Land zu etwas besonderem, etwas besonders kompliziertem, machen. Um auch weiter ein Land zu sein, welches als Beispiel gilt bedarf es zum einen an Innovation jedoch auch an Tradition, an Nachhaltigkeit.
Mit einigen Bekannten diskutiere ich immer gerne über aktuelle Themen und bei diesen Gesprächen kommen immer wieder gute Ideen zum Vorschein. Diese Ideen sind vielleicht nicht alle umsetzbar, jedoch lohnt es sich auf jedenfall über sie nachzudenken. Ideen aus der Bevölkerung können ein Land voranbringen, da häufig Leute Entscheider sind, die mit der eigentlichen Problemthematik nichts, oder nur wenig, zu tun haben. In der freien Wirtschaft wird dieses Konzept immer mehr umgesetzt. Mitarbeiter werden ermutigt sich Gedanken über ihre tägliche Arbeit zu machen. Wer sich Gedanken über das macht was er tut ist auch in der Lage seine Arbeit effizienter, schneller oder auch qualitativ besser zu verrichten. Dieses Konzept bietet Vorteile für beide Seiten und ich denke man kann es auch auf ein Land anwenden. In Ansätzen mag es schon so etwas geben, wie beispielsweise Fachgremien oder ähnliches. Doch meiner Ansicht nach ist das nicht genug, jeder Bürger sollte die Möglichkeit haben Deutschland aktiv mitzugestalten. Ich finde den Ansatz des Internetportals www.direktzurkanzlerin.de durchaus lobenswert. Jedoch macht es mich traurig zu sehen, dass in den Antworten die Fragen, die teilweise berechtigte Kritiken enthalten, fast immer nur geblockt werden.
Im allgemeinen lässt sich sagen, dass in Deutschland die politische Risikobereitschaft fehlt. Ohne Risikobereitschaft ist ein Land, eine Firma oder ein Mensch einfach nicht fähig sich weiterzuentwickeln. Denn auf dem Weg zur Perfektion ist jeder Fehler wichtig, nur muss man den Mut haben welche zu begehen.

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